Inhaltsverzeichnis Der Unterschied zwischen Erbe und Vermächtnisnehmer Warum auch das vermachte Grundstück zunächst dem Erben zufällt Warum der bloße Vermächtnisanspruch nicht genügt Was eine Auflassungsvormerkung ist Wie die Vormerkung in das Grundbuch kommt Kein besonderes Sicherungsinteresse erforderlich Was die Rechtsprechung sagt Warum ein Widerspruch des Erben gegen die einstweilige Verfügung meist keine gute Idee ist …weiterlesen
Ablieferungspflicht versus Vertraulichkeit – wie das Erbrecht die anwaltliche Schweigepflicht „aushebelt“
Wer Mandanten berät, weiß: Das Fundament anwaltlicher Tätigkeit ist Vertrauen. Dieses Vertrauen wird durch die berufsrechtliche Verschwiegenheitspflicht (§ 43a Abs. 2 BRAO) und durch das Strafrecht (§ 203 StGB) abgesichert. Umso größer ist die Irritation, wenn ein Rechtsanwalt verpflichtet wird, ein ihm überlassenes Schriftstück im Original an das Nachlassgericht herauszugeben – selbst dann, wenn der …weiterlesen
Notar haftet für verspätetes notarielles Nachlassverzeichnis – Schadensersatz für Erben bei Verzug
Wer als Erbe mit Pflichtteilsansprüchen konfrontiert ist, sieht sich häufig mit der Aufforderung konfrontiert, ein notarielles Nachlassverzeichnis vorzulegen. Die Erstellung dieses Verzeichnisses ist komplex, zeitaufwendig und in der Praxis nicht selten konfliktträchtig. Verzögert sich die Fertigstellung, drohen dem Erben gerichtliche Schritte – insbesondere eine Stufenklage – mit erheblichen Kostenfolgen. Mit Urteil vom 30.12.2025 (Az. 3 …weiterlesen
Haftung für fremde Fehler? Wann Handwerker für Mängel von Drittunternehmen geradestehen müssen
Es ist das Schreckensszenario für jeden Bauherrn und Hausbesitzer: Eine Sanierung wurde gerade erst abgeschlossen, doch kurz darauf zeigen sich erneut Schäden. Tritt Feuchtigkeit ein oder hält eine neue Konstruktion nicht stand, stellt sich sofort die brennende Frage der Haftung. Besonders brisant wird es, wenn der aktuelle Handwerker behauptet, seine Arbeit sei tadellos und das …weiterlesen
Eigenmächtige Pause = fristlose Kündigung? Was Arbeitgeber und Arbeitnehmer wirklich wissen müssen
Wer eigenmächtig „in die Pause geht“, obwohl der Vorgesetzte das untersagt oder der Zeitpunkt anders festgelegt ist, riskiert arbeitsrechtlich erheblichen Ärger. In der Praxis kommt es häufig zu Eskalationen: Der Arbeitgeber wertet den Pausenantritt als Arbeitsverweigerung, der Arbeitnehmer als „überfällige“ Erholung oder als Ausgleich dafür, dass er zuvor keine Pause nehmen durfte. Ob eine fristlose …weiterlesen


