Wenn sich Ehegatten trennen, denken viele zunächst an Unterhalt, Hausrat, Zugewinn, Immobilie, Kinder und Scheidung. Ein Punkt wird dagegen häufig übersehen: das gemeinsame Testament. Gerade das sogenannte Berliner Testament kann in der Trennungsphase erhebliche Risiken auslösen. Denn eine Trennung beendet ein gemeinschaftliches Testament nicht automatisch. Wer nichts unternimmt, riskiert, dass der getrenntlebende Ehegatte im Todesfall …weiterlesen
Anfechtung der Annahme einer Erbschaft wegen Irrtum über Bestattungskosten?
Wer eine Erbschaft annimmt oder die Ausschlagungsfrist verstreichen lässt, übernimmt nicht nur Vermögenswerte, sondern grundsätzlich auch die Nachlassverbindlichkeiten. Das wird in der Praxis häufig unterschätzt. Besonders problematisch wird es, wenn ein Erbe zunächst davon ausgeht, der Nachlass sei werthaltig, und erst später erfährt, dass erhebliche Forderungen offen sind. Genau an dieser Stelle ist eine aktuelle …weiterlesen
Pflichtteilsverzicht gegen Abfindung: Warum dieses Thema so wichtig ist
Ein Pflichtteilsverzicht gegen Abfindung ist in vielen Familien ein zentrales Instrument der Nachfolgegestaltung. Er wird vor allem dann eingesetzt, wenn Immobilien, Unternehmensbeteiligungen oder sonstige größere Vermögenswerte schon zu Lebzeiten des künftigen Erblassers geordnet übertragen werden sollen, ohne dass später Pflichtteilsansprüche die Nachfolge wirtschaftlich gefährden. Was auf den ersten Blick nach einer vernünftigen und befriedenden Lösung …weiterlesen
Kann durch den Wegzug aus Deutschland Erbschaftsteuer vermieden werden?
Die Idee klingt naheliegend: Wer Deutschland verlässt und seinen Wohnsitz in einen Staat ohne Erbschaftsteuer verlegt, möchte erreichen, dass der spätere Vermögensübergang nicht mehr dem deutschen Erbschaftsteuerrecht unterliegt. In der Praxis ist diese Überlegung jedoch nur der Ausgangspunkt. Ob ein Wegzug tatsächlich Steuer spart, hängt nicht allein davon ab, wohin jemand zieht, sondern vor allem …weiterlesen
Warum ein Wohnrecht stets exakt bezeichnet werden muss – Aktuelle Rechtsprechung des OLG Zweibrücken
Ein dingliches Wohnrecht ist ein in der Praxis häufig verwendetes Instrument der vorweggenommenen Erbfolge oder der Absicherung von Familienangehörigen. Gerade wegen seiner erheblichen rechtlichen und wirtschaftlichen Bedeutung wird jedoch oft unterschätzt, wie präzise ein solches Recht formuliert und im Grundbuch eingetragen sein muss. Eine aktuelle Entscheidung des OLG Zweibrücken verdeutlicht eindrücklich, dass bereits kleine Ungenauigkeiten …weiterlesen
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