Manipulierte Bankverbindungen in E-Mails sind längst kein seltenes Phänomen mehr. Der Kaufvertrag ist geschlossen, die Rechnung liegt per E-Mail vor und der Käufer überweist den vereinbarten Kaufpreis auf die dort angegebene Bankverbindung. Erst später stellt sich heraus: Die E-Mail oder der Rechnungsanhang wurde von Betrügern manipuliert, die IBAN ausgetauscht und das Geld auf ein fremdes …weiterlesen
Innenraumfotos ohne Eigentümerzustimmung: Wann Makler bei der Nachmietersuche haften
Immobilienmakler erhalten ihren Auftrag nicht immer vom Eigentümer einer Immobilie. Gerade bei Gewerbemietverhältnissen kommt es häufig vor, dass ein Mieter seine bisherigen Räume aufgeben möchte und deshalb selbst einen Makler damit beauftragt, einen Unter- oder Nachmieter zu finden. Auf den ersten Blick erscheint dies unproblematisch: Der Makler handelt schließlich aufgrund eines Maklerauftrags und nicht eigenmächtig. …weiterlesen
Wann haftet der Energieberater? Schadensersatz bei fehlerhafter Energie- und Fördermittelberatung
Eine energetische Sanierung ist regelmäßig mit erheblichen Investitionen verbunden. Neue Fenster, eine Wärmedämmung, der Austausch der Heizungsanlage oder die Sanierung zu einem Effizienzhaus können Kosten im fünf- oder sechsstelligen Bereich verursachen. Staatliche Förderprogramme sollen einen Teil dieser finanziellen Belastung auffangen. Voraussetzung ist jedoch, dass die technischen Förderbedingungen, Antragsvoraussetzungen und Fristen eingehalten werden. Viele Immobilieneigentümer beauftragen …weiterlesen
Wann ist ein Maklervertrag formunwirksam? Der BGH konkretisiert die Anforderungen an die Textform
Maklerverträge werden in der Praxis häufig nicht durch ein klassisches Vertragsdokument geschlossen. Der erste Kontakt erfolgt über ein Immobilienportal, anschließend werden Exposés, Besichtigungstermine und Kaufangebote per E-Mail ausgetauscht. Nicht selten findet sich der Hinweis auf die Maklerprovision lediglich im Inserat, im Exposé oder im Kleingedruckten einer E-Mail. Ob auf diese Weise ein wirksamer Maklervertrag zustande …weiterlesen
Grundstückskauf rückabwickeln wegen Sittenwidrigkeit: Wann ist der Immobilienkaufvertrag nichtig?
Ein Grundstückskauf ist wirtschaftlich regelmäßig eine der bedeutendsten Entscheidungen im Leben. Umso gravierender sind die Folgen, wenn sich später herausstellt, dass der Kaufvertrag nicht nur ungünstig, sondern rechtlich sittenwidrig war. Dann kann der Grundstückskaufvertrag nichtig sein. Die Folge ist nicht lediglich eine Kaufpreisanpassung. Vielmehr kommt eine vollständige Rückabwicklung des Grundstückskaufs in Betracht. Besondere Bedeutung hat …weiterlesen
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