Maklerverträge werden in der Praxis häufig nicht durch ein klassisches Vertragsdokument geschlossen. Der erste Kontakt erfolgt über ein Immobilienportal, anschließend werden Exposés, Besichtigungstermine und Kaufangebote per E-Mail ausgetauscht. Nicht selten findet sich der Hinweis auf die Maklerprovision lediglich im Inserat, im Exposé oder im Kleingedruckten einer E-Mail. Ob auf diese Weise ein wirksamer Maklervertrag zustande …weiterlesen
Grundstückskauf rückabwickeln wegen Sittenwidrigkeit: Wann ist der Immobilienkaufvertrag nichtig?
Ein Grundstückskauf ist wirtschaftlich regelmäßig eine der bedeutendsten Entscheidungen im Leben. Umso gravierender sind die Folgen, wenn sich später herausstellt, dass der Kaufvertrag nicht nur ungünstig, sondern rechtlich sittenwidrig war. Dann kann der Grundstückskaufvertrag nichtig sein. Die Folge ist nicht lediglich eine Kaufpreisanpassung. Vielmehr kommt eine vollständige Rückabwicklung des Grundstückskaufs in Betracht. Besondere Bedeutung hat …weiterlesen
Kein Maklerlohn ohne Hinweis auf Kostenpflicht – was Makler beim Online-Abschluss von Maklerverträgen beachten müssen
Der Immobilienmarkt wird immer digitaler. Exposés werden online bereitgestellt, Interessenten registrieren sich über Maklerportale, Besichtigungstermine werden per E-Mail vereinbart und Maklerverträge werden häufig nicht mehr in Papierform, sondern über digitale Schaltflächen abgeschlossen. Was für Makler effizient und zeitgemäß erscheint, birgt rechtlich erhebliche Risiken. Denn der Bundesgerichtshof hat mit Urteil vom 09.10.2025 – I ZR 159/24 …weiterlesen
Sittenwidrigkeit eines Grundstückskaufvertrags – Wann ist der Vertrag nichtig?
Der Grundstückskaufvertrag ist eines der wirtschaftlich bedeutendsten Rechtsgeschäfte des Zivilrechts. Umso gravierender sind die Folgen, wenn sich im Nachhinein herausstellt, dass ein solcher Vertrag wegen Sittenwidrigkeit unwirksam ist. In der anwaltlichen Praxis spielt dabei insbesondere § 138 BGB eine zentrale Rolle. Die aktuelle Entscheidung des BGH vom 07.11.2025 (Az. V ZR 155/24) bringt hierzu wichtige …weiterlesen
Maklerhonorar als Vertragsstrafe – Was die Entscheidung des LG München II für Makler und Käufer bedeutet
In der Immobilienpraxis stellt sich immer häufiger die Frage, ob ein Makler auch dann eine Provision verlangen kann, wenn nicht der ursprüngliche Interessent die Immobilie erwirbt, sondern ein ihm nahestehendes Familienmitglied oder eine von ihm beherrschte Gesellschaft. Schnell steht der Vorwurf im Raum, es handele sich um eine unzulässige Vertragsstrafe und nicht mehr um eine …weiterlesen
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