Wer ein Haus oder eine Wohnung kauft, sollte beim Notartermin besonders genau darauf achten, dass die tatsächlich getroffenen Vereinbarungen auch vollständig und richtig in der notariellen Urkunde stehen. Das gilt insbesondere für den Kaufpreis. Wird bewusst ein niedrigerer Grundstückskaufpreis beurkundet als tatsächlich vereinbart und ein weiterer Kaufpreisanteil nur zum Schein auf andere Gegenstände verlagert, kann …weiterlesen
Abmahngefahr ab September 2026: Neue Pflichtlabels für Gewährleistung und Herstellergarantie
Für Händler beginnt am 27. September 2026 eine neue Phase im europäischen Verbraucherrecht. Wer Waren an Verbraucher verkauft, muss künftig deutlich sichtbarer als bisher über die gesetzlichen Gewährleistungsrechte informieren. Zusätzlich wird bei bestimmten besonders langen Herstellergarantien ein EU-weit einheitliches Garantielabel – das sogenannte „GARAN“-Label – verpflichtend. Die Neuregelung betrifft sowohl den stationären Einzelhandel als auch …weiterlesen
Grundstück unter Wert verkauft: Wann ist der Kaufvertrag sittenwidrig?
Wer eine Immobilie günstig kauft, macht grundsätzlich ein gutes Geschäft. Das deutsche Zivilrecht kennt keine allgemeine Verpflichtung, ein Grundstück zum Verkehrswert zu verkaufen. Verkäufer und Käufer dürfen den Kaufpreis grundsätzlich frei vereinbaren. Ein niedriger Kaufpreis allein macht einen Grundstückskaufvertrag deshalb noch nicht unwirksam. Es gibt allerdings Grenzen. Ist der vereinbarte Kaufpreis im Verhältnis zum tatsächlichen …weiterlesen
Asbesthaltiges Dach beim Hauskauf – Wann haftet der Verkäufer?
Asbest im Dach eines gekauften Hauses kann für Immobilienkäufer zu einem erheblichen finanziellen Problem werden. Solange asbesthaltige Dachplatten unbeschädigt bleiben, fällt die Belastung häufig zunächst nicht auf. Spätestens wenn das Dach saniert, umgebaut oder beispielsweise mit einer Photovoltaikanlage versehen werden soll, können jedoch erhebliche Zusatzkosten entstehen. Hinzu kommt, dass für Arbeiten an asbesthaltigen Materialien besondere …weiterlesen
Wenn Kellerfläche als Wohnraum verkauft wird – was Immobilienkäufer wissen müssen
Ein ausgebauter Keller kann auf den ersten Blick wie vollwertiger Wohnraum wirken: Bodenbelag, Heizung, große Fenster, ein Badezimmer und vielleicht sogar ein Schlafzimmer oder Büro vermitteln den Eindruck, die Räume könnten uneingeschränkt zum Wohnen genutzt werden. Beim Immobilienkauf kommt es jedoch nicht allein darauf an, wie ein Raum tatsächlich eingerichtet oder bislang genutzt wurde. Entscheidend …weiterlesen
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