Die persönliche Haftung von Geschäftsführern und Vorständen gehört seit Jahren zu den zentralen Risikofeldern der Unternehmensleitung. Um dieses Risiko beherrschbar zu machen, ist die sogenannte D&O-Versicherung (Directors-and-Officers-Versicherung) heute fester Bestandteil professioneller Corporate-Governance-Strukturen. Umso größer ist die Verunsicherung in der Praxis, wenn Versicherer sich im Haftungsfall auf Deckungsausschlüsse berufen – insbesondere bei sogenannten Kardinalpflichtverletzungen. Der Bundesgerichtshof …weiterlesen
Aufhebungsvertrag für Geschäftsführer: Wichtige rechtliche Aspekte und Fallstricke
Wenn zwischen Gesellschaft und Geschäftsführer die Chemie nicht mehr stimmt, dann bleibt regelmäßig nur eine Abberufung verbunden mit einer Kündigung des Geschäftsführeranstellungsvertrags. Folge daraus sind oft langwierige und kostspielige Rechtsstreitigkeiten. Der Aufhebungsvertrag ist ein zentrales Instrument, um das Anstellungsverhältnis eines Geschäftsführers einvernehmlich zu beenden, ohne auf eine Kündigung zurückgreifen zu müssen. Dieses Verfahren bietet sowohl …weiterlesen
Prokura versus Geschäftsführung – der richtige Weg für die Unternehmensnachfolge in der GmbH
Die Unternehmensnachfolge gehört zu den entscheidendsten Momenten im Lebenszyklus eines Unternehmens. In dieser Phase werden Weichen gestellt, die nicht nur die Zukunft des Unternehmens, sondern auch das Lebenswerk der ausscheidenden Inhaber bestimmen. Eine der zentralen Fragen, die sich im Rahmen der Nachfolgeplanung stellt, ist, ob die neuen Führungskräfte eine Prokura erhalten oder als Geschäftsführer eingesetzt …weiterlesen
Kündigung bei Weiterleitung geschäftlicher E-Mails an private E-Mail-Adresse?
Die Frage, ob die Weiterleitung geschäftlicher E-Mails an eine private E-Mail-Adresse eine Kündigung rechtfertigen kann, ist ein hochaktuelles und umstrittenes Thema. Das Oberlandesgericht (OLG) München hat hierzu am 31. Juli 2024 (Az. 7 U 351/23 e) eine richtungsweisende Entscheidung getroffen, die für Vorstandsmitglieder und auch für Arbeitnehmer von großer Bedeutung sein kann. Der folgende Artikel …weiterlesen
Eintragungspflicht im Transparenzregister: Notwendige Maßnahme oder bürokratische Last?
Das Transparenzregister ist seit dem 01.10.2017 ein zentrales Instrument im Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Es wurde im Zuge des deutschen Geldwäschegesetzes (GwG) eingeführt, um die Transparenz von Unternehmensstrukturen zu erhöhen und wirtschaftlich Berechtigte offenzulegen. Jedes Unternehmen in Deutschland ist verpflichtet, sich im Transparenzregister einzutragen, um sicherzustellen, dass die Identität der wirtschaftlich Berechtigten öffentlich zugänglich …weiterlesen
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