Der Nießbrauch ist eines der zentralen Gestaltungsinstrumente in der vorweggenommenen Erbfolge. Immobilien werden auf die nächste Generation übertragen, während sich der Übergeber die laufenden Erträge – meist Mieteinnahmen – vorbehält. In der Praxis gilt diese Gestaltung häufig als „steuerlich bewährt“. Weniger im Blick steht jedoch, dass nicht nur die Bestellung, sondern insbesondere die spätere Aufgabe …weiterlesen
Steuern sparen durch Einlage eines Familienheims in eine Ehegatten-GbR – Chancen und Grenzen
Die Übertragung eines gemeinsam genutzten Familienheims zwischen Ehegatten bietet erhebliche steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten. Besonders praxisrelevant ist die Frage, ob eine unentgeltliche Einlage des Familienheims in das Vermögen einer von den Ehegatten gegründeten Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) von der Schenkungsteuer befreit sein kann. Der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit Urteil vom 4. Juni 2025 (II R 18/23) die …weiterlesen
Wegzugsbesteuerung – was Sie wissen müssen und wie Sie diese vermeiden
Eine wachsende Anzahl von Leistungsträgern und Spitzensteuerzahlern denkt verstärkt darüber nach Deutschland zu verlassen. Der Schritt ins Ausland ist für Unternehmer, Investoren und vermögende Privatpersonen ein Meilenstein – steuerlich jedoch risikobehaftet. Die Wegzugsbesteuerung nach § 6 AStG fingiert beim Wegzug die Veräußerung von Gesellschaftsanteilen und besteuert darin enthaltene stille Reserven, obwohl kein Verkaufserlös zufließt. Dieser Beitrag …weiterlesen
Bedroht die neue Grundsteuer Golfanlagen in ihrer wirtschaftlichen Existenz?
Ab dem 1. Januar 2025 wird die Grundsteuer in Deutschland auf neuer rechtlicher Grundlage erhoben. Was als verfassungsrechtlich gebotene Reform begann, entwickelt sich für viele Golfanlagen zur existenziellen Bedrohung. Zahlreiche Clubs berichten von einer Verzehnfachung bis hin zur Verfünfzehnfachung ihrer Steuerlast. Besonders betroffen sind gemeinnützige Vereine, die ihre Flächen nicht im Eigentum, sondern gepachtet haben. …weiterlesen
Keine Diskriminierung von Männern bei der Bewertung eines Nießbrauchs – Aktuelles Urteil des Bundesfinanzhofs zur Anwendung geschlechtsspezifischer Sterbetafeln
In einem aktuellen Urteil vom 20.11.2024 (Az. II R 38/22) hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden, dass die Verwendung unterschiedlicher Sterbetafeln für Männer und Frauen bei der steuerlichen Bewertung eines Nießbrauchs nicht gegen das Diskriminierungsverbot verstößt. Vielmehr sieht das Gericht darin eine sachlich gerechtfertigte Differenzierung, die auf statistisch fundierten Lebenserwartungen beruht und der gleichheitsgerechten Besteuerung dient. …weiterlesen
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