Ein Pflichtteilsverzicht gegen Abfindung ist in vielen Familien ein zentrales Instrument der Nachfolgegestaltung. Er wird vor allem dann eingesetzt, wenn Immobilien, Unternehmensbeteiligungen oder sonstige größere Vermögenswerte schon zu Lebzeiten des künftigen Erblassers geordnet übertragen werden sollen, ohne dass später Pflichtteilsansprüche die Nachfolge wirtschaftlich gefährden. Was auf den ersten Blick nach einer vernünftigen und befriedenden Lösung …weiterlesen
Kann durch den Wegzug aus Deutschland Erbschaftsteuer vermieden werden?
Die Idee klingt naheliegend: Wer Deutschland verlässt und seinen Wohnsitz in einen Staat ohne Erbschaftsteuer verlegt, möchte erreichen, dass der spätere Vermögensübergang nicht mehr dem deutschen Erbschaftsteuerrecht unterliegt. In der Praxis ist diese Überlegung jedoch nur der Ausgangspunkt. Ob ein Wegzug tatsächlich Steuer spart, hängt nicht allein davon ab, wohin jemand zieht, sondern vor allem …weiterlesen
Warum die Aufgabe eines Nießbrauchs steuerlich problematisch sein kann
Der Nießbrauch ist eines der zentralen Gestaltungsinstrumente in der vorweggenommenen Erbfolge. Immobilien werden auf die nächste Generation übertragen, während sich der Übergeber die laufenden Erträge – meist Mieteinnahmen – vorbehält. In der Praxis gilt diese Gestaltung häufig als „steuerlich bewährt“. Weniger im Blick steht jedoch, dass nicht nur die Bestellung, sondern insbesondere die spätere Aufgabe …weiterlesen
Steuern sparen durch Einlage eines Familienheims in eine Ehegatten-GbR – Chancen und Grenzen
Die Übertragung eines gemeinsam genutzten Familienheims zwischen Ehegatten bietet erhebliche steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten. Besonders praxisrelevant ist die Frage, ob eine unentgeltliche Einlage des Familienheims in das Vermögen einer von den Ehegatten gegründeten Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) von der Schenkungsteuer befreit sein kann. Der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit Urteil vom 4. Juni 2025 (II R 18/23) die …weiterlesen
Wegzugsbesteuerung – was Sie wissen müssen und wie Sie diese vermeiden
Eine wachsende Anzahl von Leistungsträgern und Spitzensteuerzahlern denkt verstärkt darüber nach Deutschland zu verlassen. Der Schritt ins Ausland ist für Unternehmer, Investoren und vermögende Privatpersonen ein Meilenstein – steuerlich jedoch risikobehaftet. Die Wegzugsbesteuerung nach § 6 AStG fingiert beim Wegzug die Veräußerung von Gesellschaftsanteilen und besteuert darin enthaltene stille Reserven, obwohl kein Verkaufserlös zufließt. Dieser Beitrag …weiterlesen


