Die Diskussion um diskriminierungsfreie Stellenausschreibungen gewinnt seit Jahren an Bedeutung. Besonders häufig stellt sich die Frage, ob die Verwendung einer weiblichen Berufsbezeichnung – etwa „Rechtsanwaltsfachangestellte“ – ohne Genderzusatz (m/w/d) gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verstößt. Die Entscheidung des Arbeitsgerichts Duisburg vom 2. Mai 2024 (Az. 3 Ca 1245/23), bei der ein männlicher, abgelehnter Bewerber erfolglos wegen …weiterlesen
Streit um das Zeugnisdatum – was Arbeitgeber und Arbeitnehmer wissen müssen
Das Arbeitszeugnis ist ein zentrales Dokument im beruflichen Werdegang eines Arbeitnehmers. Umso wichtiger ist die Frage, welches Datum ein Zeugnis tragen muss oder tragen darf. Streitigkeiten entstehen regelmäßig dann, wenn das Zeugnis ein späteres Ausstellungsdatum trägt als das Datum der tatsächlichen Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Die jüngere Rechtsprechung – insbesondere das Urteil des Landesarbeitsgerichts Köln vom …weiterlesen
Wie lange darf die Probezeit bei befristeten Arbeitsverträgen sein? – Aktuelle Rechtsprechung des BAG
Die Vereinbarung einer Probezeit ist im deutschen Arbeitsrecht ein gängiges Instrument, um Arbeitgebern wie Arbeitnehmern die Möglichkeit zu geben, die Zusammenarbeit innerhalb eines verkürzten Kündigungszeitraums zu erproben. Bei befristeten Arbeitsverträgen gilt jedoch ein strengerer rechtlicher Maßstab: Die Probezeit darf nicht unangemessen lang sein und muss im Verhältnis zur Dauer der Befristung sowie zur Art der …weiterlesen
Hat das Einwurfeinschreiben ausgedient? – Warum Arbeitgeber sich nicht mehr auf das klassische Einwurfeinschreiben verlassen sollten
In arbeitsrechtlichen Fristsachen – insbesondere bei der Zustellung einer Kündigung – spielt der Zugang der Erklärung eine zentrale Rolle. Die Frage lautet stets: Wie kann der Arbeitgeber im Streitfall beweisen, dass das Schreiben tatsächlich beim Arbeitnehmer eingegangen ist? Viele Arbeitgeber greifen hierfür zum Einwurfeinschreiben der Deutschen Post – denn es ist kostengünstig, schnell und wirkt …weiterlesen
Equal Pay: Bedeutet das Grundsatzurteil des Bundesarbeitsgerichts das Ende der leistungsorientierten Bezahlung?
Die Forderung „gleiches Entgelt für gleiche oder gleichwertige Arbeit“ ist ein zentrales Prinzip des europäischen und deutschen Arbeitsrechts. Sie ist verankert in Artikel 157 AEUV, in der Richtlinie 2006/54/EG sowie im Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form der Diskriminierung der Frau (CEDAW). Deutschland hat diese Vorgaben durch das Entgelttransparenzgesetz (EntgTranspG) umgesetzt. Am 23. Oktober 2025 hat das Bundesarbeitsgericht …weiterlesen
- « Vorherige Seite
- 1
- …
- 4
- 5
- 6
- 7
- 8
- …
- 118
- Nächste Seite »


