Ein flächendeckender Stromausfall („Blackout“) ist längst kein rein theoretisches Szenario mehr. Angriffe auf kritische Infrastruktur, zunehmende Netzinstabilitäten, Extremwetterereignisse oder technische Kettenreaktionen können dazu führen, dass Unternehmen über Stunden oder sogar Tage handlungsunfähig sind. Für Arbeitgeber bedeutet ein Blackout nicht nur einen technischen Stillstand, sondern vor allem eine haftungsrechtliche und betriebswirtschaftliche Risikolage. Lohnfortzahlungspflichten, Produktionsausfälle, Lieferverzögerungen, Sicherheitsprobleme …weiterlesen
Blackout in Berlin – was Betroffene wissen müssen
Ein plötzlicher Stromausfall in einer Metropole wie Berlin ist kein bloßes Gedankenspiel mehr. Angriffe auf kritische Infrastruktur, klimabedingte Extremwetterereignisse oder Netzüberlastungen können dazu führen, dass ganze Stadtteile oder sogar die gesamte Hauptstadt über Stunden oder Tage ohne Strom bleiben. Im Januar 2026 erlebte Berlin bereits einen mehrtägigen Stromausfall, der Tausende Haushalte, Betriebe und Institutionen betraf. …weiterlesen
Variable Vergütung, Elternzeit und Krankheit – Warum die Debatte aktuell ist
In modernen Arbeitsverhältnissen spielt die variable Vergütung eine immer größere Rolle. Viele Arbeitnehmer erhalten neben einem monatlichen Fixum zusätzliche leistungsabhängige Entgeltbestandteile wie Boni, Provisionen oder jährliche Erfolgsprämien. Gerade im Vertrieb oder bei Zielvereinbarungssystemen kann dieser variable Teil einen erheblichen Anteil des Gesamteinkommens ausmachen. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie sich Arbeitsausfälle – etwa durch Krankheit …weiterlesen
Ist vulgäre Kritik am Arbeitgeber ein Kündigungsgrund?
Die Frage, ob derbe oder vulgäre Kritik am Arbeitgeber ausreicht, um eine Kündigung zu rechtfertigen, beschäftigt die Arbeitsgerichte seit vielen Jahren. Eine aktuelle Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Düsseldorf (Urteil vom 19.11.2025, Az. 3 SLa 699/24) zeigt eindrucksvoll, dass nicht jede grob formulierte Äußerung eine Kündigung trägt – vielmehr kommt es auf Zielrichtung, Kontext und Verhältnismäßigkeit an.weiterlesen
Mindestlohn darf nicht durch Sachbezug bezahlt werden – Was Arbeitgeber und Arbeitnehmer wissen müssen
In Deutschland besteht für nahezu alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein gesetzlicher Anspruch auf Mindestlohn (§ 1 MiLoG). Dieser Anspruch ist als Geldleistung ausgestaltet und darf nicht durch Sachbezüge – etwa die kostenlose Überlassung eines Firmenwagens – ersetzt werden. Jüngst hat das Bundessozialgericht (BSG) in zwei Grundsatzentscheidungen klargestellt, dass die Überlassung eines Fahrzeugs allein den Mindestlohnanspruch …weiterlesen
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