Wer einen Nachlass aufklären muss, stößt nicht selten auf Vorgänge aus der Vergangenheit, die sich nur anhand notarieller Urkunden nachvollziehen lassen. Besonders relevant kann dies sein, wenn der Erblasser zu Lebzeiten Grundstücke übertragen, Vermögen verschenkt, gesellschaftsrechtliche Vereinbarungen geschlossen oder sonstige Rechtsgeschäfte notariell beurkunden lassen hat. Kennt der Erbe die betreffende Urkunde und wendet sich an …weiterlesen
Mit „fiktiven“ Bestattungskosten Erbschaftsteuer sparen? BFH stärkt die Erbfallkostenpauschale
Wer erbt, muss sich nicht nur mit dem Nachlass, sondern unter Umständen auch mit dem Finanzamt auseinandersetzen. Bei der Berechnung der Erbschaftsteuer wird allerdings nicht schlicht der Bruttowert des geerbten Vermögens besteuert. Bestimmte Nachlassverbindlichkeiten und Kosten können den steuerpflichtigen Erwerb mindern. Besonders interessant ist dabei die sogenannte Erbfallkostenpauschale nach § 10 Abs. 5 Nr. 3 …weiterlesen
Streit um die Geschäftsfähigkeit – das müssen Betroffene wissen
Ob ein Mensch bei Abschluss eines Vertrags noch geschäftsfähig war, kann über erhebliche Vermögenswerte entscheiden. Besonders häufig stellt sich die Frage bei Schenkungen, Grundstücksübertragungen, Vollmachten, Darlehensverträgen oder sonstigen Rechtsgeschäften älterer oder schwer erkrankter Menschen. Nicht selten entsteht der Streit erst später: Angehörige stellen ungewöhnliche Vermögensverschiebungen fest, der Betroffene bereut eine Schenkung oder es wird behauptet, …weiterlesen
Sie küssten und sie schlugen sich – Scheidung hebt Erbvertrag auch bei erneuter Wiederheirat auf
Wer einen Erbvertrag schließt, bindet sich regelmäßig deutlich stärker als mit einem gewöhnlichen Testament. Gerade zwischen Ehegatten soll ein Erbvertrag häufig dauerhaft sicherstellen, wer zunächst Erbe und wer nach dem Tod des länger lebenden Ehepartners Schlusserbe wird. Was aber geschieht, wenn sich die Ehegatten scheiden lassen, später wieder heiraten – und dies womöglich sogar mehrfach? …weiterlesen
Können Anwaltskosten für die Erbauseinandersetzung steuerlich geltend gemacht werden?
Eine Erbauseinandersetzung kann teuer werden. Können sich mehrere Miterben nicht darüber einigen, was mit Immobilien, Bankguthaben, Wertpapierdepots oder sonstigen Nachlassgegenständen geschehen soll, entstehen schnell erhebliche Rechtsanwalts-, Gerichts-, Sachverständigen- und gegebenenfalls Versteigerungskosten. Gerade bei langjährigen Streitigkeiten innerhalb einer Erbengemeinschaft können sich allein die Rechtsanwaltskosten auf mehrere zehntausend Euro summieren. Für die betroffenen Erben stellt sich deshalb …weiterlesen


