Frau M. ist 84 Jahre alt, lebt allein und hat keine Kinder. Nach einem Arzttermin steht fest: Die Erkrankung ist nicht heilbar, die verbleibende Zeit ist begrenzt. In den Tagen danach beginnt sie, „alles Wichtige“ zu ordnen: ein Testament, eine Vorsorgevollmacht und eine Patientenverfügung. Doch bei einem weiteren Gespräch im Krankenhaus merkt sie, dass eine …weiterlesen
Warum kinderlose Ehepaare ein Testament brauchen – Risiken der gesetzlichen Erbfolge
Viele kinderlose Ehepaare unterliegen dem Irrtum, im Todesfall würde der überlebende Ehepartner automatisch alles erben. Ein Irrtum, der fatale Folgen haben kann. Denn die gesetzliche Erbfolge führt häufig dazu, dass neben dem Ehegatten auch Eltern, Geschwister oder sogar Nichten und Neffen erben. Ohne Testament entsteht dann eine Erbengemeinschaft – mit erheblichen rechtlichen und wirtschaftlichen Risiken. …weiterlesen
Warum die Aufgabe eines Nießbrauchs steuerlich problematisch sein kann
Der Nießbrauch ist eines der zentralen Gestaltungsinstrumente in der vorweggenommenen Erbfolge. Immobilien werden auf die nächste Generation übertragen, während sich der Übergeber die laufenden Erträge – meist Mieteinnahmen – vorbehält. In der Praxis gilt diese Gestaltung häufig als „steuerlich bewährt“. Weniger im Blick steht jedoch, dass nicht nur die Bestellung, sondern insbesondere die spätere Aufgabe …weiterlesen
Quotennießbrauch und Pflichtteilsergänzung – was Betroffene wissen müssen
Die vorweggenommene Erbfolge ist ein zentrales Instrument der Vermögens- und Nachfolgeplanung. Besonders beliebt sind Gestaltungen, bei denen Vermögenswerte – etwa Immobilien oder Gesellschaftsanteile – bereits zu Lebzeiten auf die nächste Generation übertragen werden, während sich der Übergeber umfassende Nutzungsrechte vorbehält. Eine dieser Gestaltungen ist der sogenannte Quotennießbrauch. Die rechtlichen Folgen eines solchen Nießbrauchsvorbehalts werden jedoch …weiterlesen
Nachlass überschuldet – wann kann ich die Erbschaft anfechten?
Viele Erben merken erst nach Ablauf der Ausschlagungsfrist, dass der Nachlass nicht „Vermögen“, sondern ein Schuldenpaket ist. Dann droht die persönliche Haftung – und die Frage lautet: Komme ich da noch heraus? Neben Instrumenten zur Haftungsbegrenzung (z. B. Nachlassinsolvenz) kann in bestimmten Konstellationen auch die Anfechtung der Erbschaftsannahme helfen. Eine aktuelle Entscheidung des LG Frankenthal …weiterlesen


