Die persönliche Haftung von Geschäftsführern und Vorständen gehört seit Jahren zu den zentralen Risikofeldern der Unternehmensleitung. Um dieses Risiko beherrschbar zu machen, ist die sogenannte D&O-Versicherung (Directors-and-Officers-Versicherung) heute fester Bestandteil professioneller Corporate-Governance-Strukturen. Umso größer ist die Verunsicherung in der Praxis, wenn Versicherer sich im Haftungsfall auf Deckungsausschlüsse berufen – insbesondere bei sogenannten Kardinalpflichtverletzungen. Der Bundesgerichtshof …weiterlesen
Keine automatische Beendigung der D&O-Versicherung bei Insolvenzeröffnung
Mit Urteil vom 18. Dezember 2024 (Az. IV ZR 151/23) hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden, dass Klauseln in D&O-Versicherungsverträgen, die den Versicherungsschutz bei Insolvenzantragstellung automatisch beenden, unwirksam sind. Diese Entscheidung stärkt maßgeblich die Position von Geschäftsführern, Vorständen, Aufsichtsräten und Insolvenzverwaltern und wirkt sich spürbar auf die Vertragsgestaltung von Versicherungen aus.weiterlesen
Sind Darlehen von Kommanditisten geeignet, eine Insolvenzreife abzuwenden?
In wirtschaftlich angespannten Phasen stützen sich viele GmbH & Co. KGs auf Darlehen ihrer Kommanditisten, um temporäre Liquiditätslücken zu überbrücken – sei es wegen saisonaler Einnahmeschwankungen oder struktureller Unterdeckung. Doch stellt sich die zentrale insolvenzrechtliche Frage: Können solche Gesellschafterdarlehen eine Insolvenzreife im Sinne der §§ 17 ff. InsO rechtlich wirksam abwenden – insbesondere dann, wenn …weiterlesen
Die Kündigung von Arbeitnehmern in der Insolvenz des Arbeitgebers – Rechte, Pflichten und Fallstricke
Die Zahl der Insolvenzen nimmt in Deutschland stetig zu. Dies bringt für Arbeitnehmer erhebliche Unsicherheiten mit sich. Besonders betroffen sind sie, wenn es um den Fortbestand ihres Arbeitsverhältnisses geht. Viele Arbeitnehmer fragen sich, ob ihr Job sicher ist, welche Kündigungsmöglichkeiten bestehen und welche Rechte ihnen zustehen.weiterlesen
Wiedereinstellungsanspruch des Arbeitnehmers in der Insolvenz?
Der Wiedereinstellungsanspruch ist ein arbeitsrechtliches Instrument, das in besonderen Konstellationen relevant werden kann, insbesondere dann, wenn sich nach der Kündigung des Arbeitsverhältnisses herausstellt, dass der prognostizierte Wegfall des Beschäftigungsbedarfs unrichtig war. Allerdings führt die Insolvenz des Arbeitgebers zu erheblichen Einschränkungen, was die Wiedereinstellung von Arbeitnehmern betrifft. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat sich in seinem Urteil vom …weiterlesen
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