Viele Eltern entscheiden sich bei der Geburt bewusst für einen Vornamen. Oft steckt dahinter der Wunsch nach Klarheit: kurz, prägnant, unverwechselbar. In der Praxis zeigt sich jedoch immer wieder: Was am Tag der Geburt „passt“, kann später – aus familiären, kulturellen oder ganz pragmatischen Gründen – anders bewertet werden. Genau an dieser Stelle wird das …weiterlesen
Alle Jahre wieder: Urheberrechtliche Abmahnungen wegen Weihnachtsliedern
Mit Beginn der Adventszeit häufen sich jedes Jahr nicht nur Lichterketten und Weihnachtsmärkte, sondern auch urheberrechtliche Abmahnungen wegen der Nutzung von Weihnachtsliedern. Besonders betroffen sind Unternehmen, Selbstständige, Influencer, Vereine und Gastronomiebetriebe, die in der Vorweihnachtszeit Beiträge auf Instagram, Facebook, TikTok oder anderen sozialen Netzwerken veröffentlichen. Was viele nicht wissen: Auch scheinbar harmlose Weihnachtsvideos können schnell …weiterlesen
Das Württembergische Testament – Bedeutung, Einsatz und aktuelle rechtliche Entwicklungen
Das deutsche Erbrecht bietet vielfältige Möglichkeiten, den eigenen Nachlass rechtssicher zu regeln. Neben den bekannten Modellen – etwa dem Berliner Testament – existieren auch regional geprägte Gestaltungsformen, die sich in der Praxis seit Jahrzehnten bewährt haben. Eine dieser Varianten ist das Württembergische Testament, auch als „Württembergische Lösung“ bezeichnet. Diese besondere Testamentsgestaltung bietet Ehegatten die Möglichkeit, …weiterlesen
Videoverhandlung? Nein danke! – Wie deutsche Gerichte die Digitalisierung blockieren
Die deutsche Justiz soll digitaler werden – so lautet zumindest der politische Anspruch. Mit den Reformen des § 128a ZPO und des neuen § 50a ArbGG hat der Gesetzgeber ausdrücklich klargestellt: Videoverhandlungen sollen den Justizbetrieb modernisieren, Effizienz erhöhen, die Teilnahme erleichtern und unnötige Reisen vermeiden. Doch in der gerichtlichen Praxis zeigt sich ein anderes Bild. …weiterlesen
Bundesverfassungsgericht rügt § 522 ZPO-Beschluss des OLG München – deutliche Grenzen für die Zurückweisung von Berufungen
Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) vom 8. September 2025 (2 BvR 1760/22) hat erhebliche Bedeutung für das zivilprozessuale Berufungsverfahren erlangt. Das Gericht rügte einen Beschluss des Oberlandesgerichts München, mit dem eine Berufung nach § 522 Abs. 2 ZPO – also ohne mündliche Verhandlung – zurückgewiesen worden war. Diese Entscheidung lenkt erneut den Blick auf ein …weiterlesen


