Die fortschreitende Digitalisierung beeinflusst zunehmend die Arbeitswelt, einschließlich der Art und Weise, wie Arbeitgeber ihren gesetzlichen Verpflichtungen nachkommen. Eine zentrale Frage dabei ist, ob die Bereitstellung von Lohnabrechnungen in digitaler Form den gesetzlichen Anforderungen genügt. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat hierzu am 28. Januar 2025 eine wegweisende Entscheidung getroffen (Az. 9 AZR 48/24) und dabei vom …weiterlesen
Nacherbe oder Schlusserbe? – Die richtige Formulierung im Testament ist entscheidend
In der erbrechtlichen Praxis ist die präzise Formulierung von Testamenten von entscheidender Bedeutung, insbesondere wenn es um die Begriffe „Vorerbe“, „Nacherbe“ und „Schlusserbe“ geht. Unklare oder missverständliche Formulierungen können zu unerwünschten rechtlichen Konsequenzen und langwierigen Streitigkeiten führen, wie eine Entscheidung des OLG Karlsruhe vom 09.12.2024 (14 W 87/24) verdeutlicht. Streit entstand deshalb, weil der Erblasser …weiterlesen
Kundin verlangt männlichen Verkaufsberater – Arbeitnehmerin verklagt Arbeitgeber auf Entschädigung
Der Kunde ist König. Doch wer als Unternehmenum jeden Preis die Kundenwünsche erfüllen möchte, für den kann es am Ende teuer werden. Dies jedenfalls dann, wenn eine Kundin den Wunsch äußert, nicht von einer Frau, sondern von einem Mann bedient zu werden. Dass daraus ein Rechtsstreit wurde, über den das Landesarbeitsgericht (LAG) Baden-Württemberg hat mit …weiterlesen
Nachträgliche Befristung von Arbeitsverträgen: Was ist rechtlich erlaubt?
Wurde ein Arbeitnehmer unbefristet eingestellt, dann stellt sich in der arbeitsrechtlichen Praxis manchmal die Frage, ob und unter welchen Bedingungen ein solcher Vertrag nachträglich in einen befristeten Arbeitsvertrag umgewandelt werden kann. Dieses Thema ist sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer von erheblicher Bedeutung, da es die Planungssicherheit und die Flexibilität beider Parteien betrifft.weiterlesen
Wann unterliegen E-Bikes einer verschuldensunabhängigen Gefährdungshaftung nach dem StVG?
Die Nutzung von E-Bikes, also Fahrrädern mit batteriebetriebener Tretunterstützung, erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Doch was auf den 1. Blick praktisch und komfortabel ist, kann auf den 2. Blick teuer werden. So hat das Landgericht Lübeck in seinem Urteil vom 26.07.2024 (5 O 26/23) den Halter eines E Bikes zur Zahlung von Schadenersatz in Höhe von …weiterlesen


