Das deutsche Erbrecht bietet vielfältige Möglichkeiten, den eigenen Nachlass rechtssicher zu regeln. Neben den bekannten Modellen – etwa dem Berliner Testament – existieren auch regional geprägte Gestaltungsformen, die sich in der Praxis seit Jahrzehnten bewährt haben. Eine dieser Varianten ist das Württembergische Testament, auch als „Württembergische Lösung“ bezeichnet. Diese besondere Testamentsgestaltung bietet Ehegatten die Möglichkeit, …weiterlesen
Wenn eine „Individualerklärung“ zum Testament wird – Zur Bedeutung informeller Schreiben als Verfügung von Todes wegen
Im Erbrecht besteht weit verbreitet die Vorstellung, dass ein Testament nur dann wirksam ist, wenn der Erblasser ein klassisches Dokument mit klarer Überschrift, Ort, Datum und eindeutiger Testamentsform errichtet. Zwar verlangt das Gesetz bei eigenhändigen Testamenten strenge Formvorschriften, insbesondere § 2247 Abs. 1 BGB. Dennoch zeigt eine aktuelle Entscheidung des OLG München, dass auch unscheinbare …weiterlesen
Steuern sparen durch Einlage eines Familienheims in eine Ehegatten-GbR – Chancen und Grenzen
Die Übertragung eines gemeinsam genutzten Familienheims zwischen Ehegatten bietet erhebliche steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten. Besonders praxisrelevant ist die Frage, ob eine unentgeltliche Einlage des Familienheims in das Vermögen einer von den Ehegatten gegründeten Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) von der Schenkungsteuer befreit sein kann. Der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit Urteil vom 4. Juni 2025 (II R 18/23) die …weiterlesen
Mama, wenn ich mal groß bin, dann kaufe ich Dir ein Haus
Eltern tun oft unendlich viel für ihre Kinder: Sie schenken Liebe, Fürsorge, finanzieren Ausbildung und Studium – und wenn es die wirtschaftlichen Verhältnisse zulassen, unterstützen sie ihre Kinder sogar beim Start ins eigene Leben. Nicht selten gibt es dann eine großzügige Anschubfinanzierung für den Erwerb einer Immobilie. Steuerlich ist das auch kein Problem, denn Eltern …weiterlesen
Der Anspruch auf Einsicht in Nachlassakten und seine Bedeutung
In Erb- und Nachlassverfahren stellt sich häufig die Frage, inwieweit Dritte – insbesondere nicht unmittelbar Beteiligte – Einsicht in die Nachlassakte verlangen können. Maßgeblicher Prüfungsmaßstab ist das berechtigte Interesse nach § 13 Abs. 2 FamFG, regelmäßig in Verbindung mit dem Rechtsbehelf nach § 23 EGGVG, wenn das Nachlassverfahren bereits abgeschlossen ist. Eine aktuelle Entscheidung des …weiterlesen
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