Ein dingliches Wohnrecht ist ein in der Praxis häufig verwendetes Instrument der vorweggenommenen Erbfolge oder der Absicherung von Familienangehörigen. Gerade wegen seiner erheblichen rechtlichen und wirtschaftlichen Bedeutung wird jedoch oft unterschätzt, wie präzise ein solches Recht formuliert und im Grundbuch eingetragen sein muss. Eine aktuelle Entscheidung des OLG Zweibrücken verdeutlicht eindrücklich, dass bereits kleine Ungenauigkeiten …weiterlesen
Auslegung eines Grundstücksvermächtnisses: Was gilt, wenn Testament und Grundstücksgrenzen nicht zusammenpassen?
Ein Grundstücksvermächtnis klingt im Testament oft eindeutig. In der Praxis ist es das jedoch keineswegs. Denn Formulierungen wie „mein Haus“, „das Anwesen mit Garten“ oder „das Elternhaus“ beschreiben häufig nur die Lebenswirklichkeit des Erblassers, nicht aber die exakte sachenrechtliche Lage. Spätestens dann, wenn Anbauten, Teilflächen, Nebengebäude oder geänderte Flurnummern ins Spiel kommen, stellt sich die …weiterlesen
Betagtes Vermächtnis beim Grundstück: Warum Vermächtnisnehmer ihren Anspruch unbedingt im Grundbuch absichern sollten
Wer in einem Testament einer bestimmten Person einen Vermögensvorteil zukommen lassen möchte, ohne sie gleich zur Erbin oder zum Erben einzusetzen, arbeitet häufig mit einem Vermächtnis. Gerade in Familien mit Immobilienvermögen ist das ein sehr verbreitetes Gestaltungsinstrument. In der Praxis zeigt sich aber immer wieder, dass der Begriff des Vermächtnisses missverstanden wird. Noch häufiger wird …weiterlesen
Grundstücksvermächtnis absichern: Warum Vermächtnisnehmer grundsätzlich eine Auflassungsvormerkung benötigen
Inhaltsverzeichnis Der Unterschied zwischen Erbe und Vermächtnisnehmer Warum auch das vermachte Grundstück zunächst dem Erben zufällt Warum der bloße Vermächtnisanspruch nicht genügt Was eine Auflassungsvormerkung ist Wie die Vormerkung in das Grundbuch kommt Kein besonderes Sicherungsinteresse erforderlich Was die Rechtsprechung sagt Warum ein Widerspruch des Erben gegen die einstweilige Verfügung meist keine gute Idee ist …weiterlesen
Ablieferungspflicht versus Vertraulichkeit – wie das Erbrecht die anwaltliche Schweigepflicht „aushebelt“
Wer Mandanten berät, weiß: Das Fundament anwaltlicher Tätigkeit ist Vertrauen. Dieses Vertrauen wird durch die berufsrechtliche Verschwiegenheitspflicht (§ 43a Abs. 2 BRAO) und durch das Strafrecht (§ 203 StGB) abgesichert. Umso größer ist die Irritation, wenn ein Rechtsanwalt verpflichtet wird, ein ihm überlassenes Schriftstück im Original an das Nachlassgericht herauszugeben – selbst dann, wenn der …weiterlesen
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