Der Immobilienmarkt wird immer digitaler. Exposés werden online bereitgestellt, Interessenten registrieren sich über Maklerportale, Besichtigungstermine werden per E-Mail vereinbart und Maklerverträge werden häufig nicht mehr in Papierform, sondern über digitale Schaltflächen abgeschlossen. Was für Makler effizient und zeitgemäß erscheint, birgt rechtlich erhebliche Risiken. Denn der Bundesgerichtshof hat mit Urteil vom 09.10.2025 – I ZR 159/24 …weiterlesen
Sittenwidrigkeit eines Grundstückskaufvertrags – Wann ist der Vertrag nichtig?
Der Grundstückskaufvertrag ist eines der wirtschaftlich bedeutendsten Rechtsgeschäfte des Zivilrechts. Umso gravierender sind die Folgen, wenn sich im Nachhinein herausstellt, dass ein solcher Vertrag wegen Sittenwidrigkeit unwirksam ist. In der anwaltlichen Praxis spielt dabei insbesondere § 138 BGB eine zentrale Rolle. Die aktuelle Entscheidung des BGH vom 07.11.2025 (Az. V ZR 155/24) bringt hierzu wichtige …weiterlesen
Maklerhonorar als Vertragsstrafe – Was die Entscheidung des LG München II für Makler und Käufer bedeutet
In der Immobilienpraxis stellt sich immer häufiger die Frage, ob ein Makler auch dann eine Provision verlangen kann, wenn nicht der ursprüngliche Interessent die Immobilie erwirbt, sondern ein ihm nahestehendes Familienmitglied oder eine von ihm beherrschte Gesellschaft. Schnell steht der Vorwurf im Raum, es handele sich um eine unzulässige Vertragsstrafe und nicht mehr um eine …weiterlesen
Unwirksame Preisanpassungsklauseln bei Amazon Prime – was das Urteil des OLG Düsseldorf für Verbraucher und Anbieter bedeutet
Abonnements für digitale Dienste gehören längst zum Alltag: Musik- und Videostreaming, Cloud-Speicher, Liefer-Flatrates. Auch der Dienst „Amazon Prime“ basiert auf einem solchen Dauerschuldverhältnis. Im Jahr 2022 erhöhte Amazon die Mitgliedsgebühren für Prime deutlich, gestützt auf eine Preisanpassungsklausel in den Teilnahmebedingungen. Mit Urteil vom 30.10.2025 (Az. I-20 U 19/25) hat das Oberlandesgericht Düsseldorf diese Klausel nun für unwirksam erklärt. …weiterlesen
Vorsicht Falle: Handelsregister-Abzocke und wie Sie sich dagegen wehren
Herr Müller, ein kleiner Unternehmer aus Bayern, benötigt dringend einen Handelsregisterauszug. Nach einer kurzen Suche stößt er auf die Webseite handelsregisterportal.online. Dort wird ihm ein offizieller Auszug für 4,90 € angeboten – ein seriös wirkender Preis. Er gibt seine Daten ein, klickt auf „Jetzt bezahlen“ und glaubt, die Sache sei erledigt. Doch Wochen später erhält …weiterlesen
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