Ein flächendeckender Stromausfall („Blackout“) ist längst kein rein theoretisches Szenario mehr. Angriffe auf kritische Infrastruktur, zunehmende Netzinstabilitäten, Extremwetterereignisse oder technische Kettenreaktionen können dazu führen, dass Unternehmen über Stunden oder sogar Tage handlungsunfähig sind. Für Arbeitgeber bedeutet ein Blackout nicht nur einen technischen Stillstand, sondern vor allem eine haftungsrechtliche und betriebswirtschaftliche Risikolage. Lohnfortzahlungspflichten, Produktionsausfälle, Lieferverzögerungen, Sicherheitsprobleme …weiterlesen
Blackout in Berlin – was Betroffene wissen müssen
Ein plötzlicher Stromausfall in einer Metropole wie Berlin ist kein bloßes Gedankenspiel mehr. Angriffe auf kritische Infrastruktur, klimabedingte Extremwetterereignisse oder Netzüberlastungen können dazu führen, dass ganze Stadtteile oder sogar die gesamte Hauptstadt über Stunden oder Tage ohne Strom bleiben. Im Januar 2026 erlebte Berlin bereits einen mehrtägigen Stromausfall, der Tausende Haushalte, Betriebe und Institutionen betraf. …weiterlesen
BGH konkretisiert die Eintrittspflicht der D&O-Versicherung bei Kardinalpflichtverletzungen des Geschäftsführers
Die persönliche Haftung von Geschäftsführern und Vorständen gehört seit Jahren zu den zentralen Risikofeldern der Unternehmensleitung. Um dieses Risiko beherrschbar zu machen, ist die sogenannte D&O-Versicherung (Directors-and-Officers-Versicherung) heute fester Bestandteil professioneller Corporate-Governance-Strukturen. Umso größer ist die Verunsicherung in der Praxis, wenn Versicherer sich im Haftungsfall auf Deckungsausschlüsse berufen – insbesondere bei sogenannten Kardinalpflichtverletzungen. Der Bundesgerichtshof …weiterlesen
Können Erben Geschenke an den Bevollmächtigten zurückverlangen?
In der erbrechtlichen Praxis stellt sich immer wieder die Frage, ob Erben Zuwendungen oder angebliche Schenkungen, die der Erblasser zu Lebzeiten an einen Bevollmächtigten gemacht hat, nach dessen Tod zurückverlangen können. Besonders konfliktträchtig sind Konstellationen, in denen ein Bevollmächtigter – häufig ein naher Angehöriger – kurz vor dem Tod des Erblassers größere Geldbeträge abgehoben oder …weiterlesen
Das verspätet aufgefundene Testament – Rechtsfolgen, Steuerwirkungen und aktuelle Rechtsprechung
In der erbrechtlichen Praxis kommt es immer wieder zu Konstellationen, in denen ein Testament nicht unmittelbar nach dem Tod des Erblassers bekannt wird, sondern erst Monate oder sogar Jahre später aufgefunden wird. Ein solches verspätet entdecktes Testament kann erhebliche rechtliche und steuerliche Konsequenzen haben – insbesondere dann, wenn der Nachlass bereits abgewickelt oder die Erbschaftsteuer …weiterlesen


