Die Entscheidung über den letzten Ruheort eines Menschen wird häufig in einer emotionalen Ausnahmesituation getroffen. Innerhalb weniger Tage müssen Angehörige auswählen, ob eine Erd- oder Feuerbestattung erfolgen soll, welcher Friedhof infrage kommt und welche Grabform den Vorstellungen des Verstorbenen am ehesten entspricht. Nicht selten entstehen erst nach der Beisetzung Zweifel: Der Friedhof ist für die …weiterlesen
Wird Ihr Keller bei der Grundsteuer richtig eingestuft?
Finanzgericht Berlin-Brandenburg stärkt Eigentümer: Ein gewöhnlicher Keller ist nicht automatisch Wohnfläche Bei der Berechnung der neuen Grundsteuer kann jeder Quadratmeter eine finanzielle Rolle spielen. Das gilt insbesondere für Einfamilienhäuser mit großen Kellergeschossen. Wurde die Kellerfläche bei der Grundsteuererklärung vollständig oder teilweise als Wohnfläche angesetzt, kann der festgestellte Grundsteuerwert zu hoch sein. Eine aktuelle Entscheidung des …weiterlesen
Kann ein Testamentsvollstrecker wegen persönlicher Spannungen mit den Erben entlassen werden?
Die Einsetzung eines Testamentsvollstreckers soll regelmäßig sicherstellen, dass der letzte Wille des Erblassers zuverlässig umgesetzt wird. Der Testamentsvollstrecker verwaltet den Nachlass, erfüllt Vermächtnisse, begleicht Nachlassverbindlichkeiten und setzt eine Erbengemeinschaft gegebenenfalls auseinander. Gerade weil er dabei weitreichende Befugnisse besitzt, entstehen in der Praxis jedoch häufig Konflikte mit den Erben. Nicht selten fühlen sich Erben unzureichend informiert, …weiterlesen
Wann ist ein Maklervertrag formunwirksam? Der BGH konkretisiert die Anforderungen an die Textform
Maklerverträge werden in der Praxis häufig nicht durch ein klassisches Vertragsdokument geschlossen. Der erste Kontakt erfolgt über ein Immobilienportal, anschließend werden Exposés, Besichtigungstermine und Kaufangebote per E-Mail ausgetauscht. Nicht selten findet sich der Hinweis auf die Maklerprovision lediglich im Inserat, im Exposé oder im Kleingedruckten einer E-Mail. Ob auf diese Weise ein wirksamer Maklervertrag zustande …weiterlesen
Dienstwagen versus pfändbares Einkommen: BAG klärt, was Arbeitgeber wissen müssen
Die private Nutzung eines Dienstwagens ist für viele Arbeitnehmer ein attraktiver Vergütungsbestandteil. Für Arbeitgeber kann sie jedoch zu erheblichen finanziellen Risiken führen, wenn der geldwerte Vorteil des Fahrzeugs im Verhältnis zum pfändbaren Arbeitseinkommen zu hoch ist. Das Bundesarbeitsgericht hat mit Urteil vom 25. März 2026 – 5 AZR 38/25 – die Anforderungen deutlich verschärft und …weiterlesen


