Ein Scheidungsverfahren kann sich über viele Jahre hinziehen. Mitunter wird es nach seiner Einleitung über einen langen Zeitraum nicht weiter betrieben, weil die Ehegatten über Scheidungsfolgen verhandeln, eine vorläufige Verständigung erzielt haben oder schlicht keine Partei auf eine Fortsetzung des Verfahrens drängt. Stirbt während eines solchen ruhenden Scheidungsverfahrens einer der Ehegatten, stellt sich die Frage, …weiterlesen
„Ausländer raus“ am Arbeitsplatz: Reicht eine rassistische Parole für eine Kündigung?
Das Rufen der Parole „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus“ im Betrieb ist eine erhebliche arbeitsvertragliche Pflichtverletzung. Dennoch rechtfertigt eine solche Äußerung nicht in jedem Fall sofort eine fristlose oder auch nur eine ordentliche Kündigung. Das hat das Landesarbeitsgericht Bremen mit Urteil vom 9. Dezember 2025 entschieden. Die Entscheidung des LAG Bremen, Urteil vom 09.12.2025 – …weiterlesen
Umbettung von Sarg oder Urne: Was Angehörige und Betroffene wissen müssen
Die Entscheidung über den letzten Ruheort eines Menschen wird häufig in einer emotionalen Ausnahmesituation getroffen. Innerhalb weniger Tage müssen Angehörige auswählen, ob eine Erd- oder Feuerbestattung erfolgen soll, welcher Friedhof infrage kommt und welche Grabform den Vorstellungen des Verstorbenen am ehesten entspricht. Nicht selten entstehen erst nach der Beisetzung Zweifel: Der Friedhof ist für die …weiterlesen
Wird Ihr Keller bei der Grundsteuer richtig eingestuft?
Finanzgericht Berlin-Brandenburg stärkt Eigentümer: Ein gewöhnlicher Keller ist nicht automatisch Wohnfläche Bei der Berechnung der neuen Grundsteuer kann jeder Quadratmeter eine finanzielle Rolle spielen. Das gilt insbesondere für Einfamilienhäuser mit großen Kellergeschossen. Wurde die Kellerfläche bei der Grundsteuererklärung vollständig oder teilweise als Wohnfläche angesetzt, kann der festgestellte Grundsteuerwert zu hoch sein. Eine aktuelle Entscheidung des …weiterlesen
Kann ein Testamentsvollstrecker wegen persönlicher Spannungen mit den Erben entlassen werden?
Die Einsetzung eines Testamentsvollstreckers soll regelmäßig sicherstellen, dass der letzte Wille des Erblassers zuverlässig umgesetzt wird. Der Testamentsvollstrecker verwaltet den Nachlass, erfüllt Vermächtnisse, begleicht Nachlassverbindlichkeiten und setzt eine Erbengemeinschaft gegebenenfalls auseinander. Gerade weil er dabei weitreichende Befugnisse besitzt, entstehen in der Praxis jedoch häufig Konflikte mit den Erben. Nicht selten fühlen sich Erben unzureichend informiert, …weiterlesen


