Geschäftsführer einer GmbH genießen grundsätzlich keinen allgemeinen Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz (KSchG). Doch was gilt, wenn die Gesellschafter den Geschäftsführer zunächst abberufen und erst einige Monate später seinen Anstellungsvertrag kündigen? Kann sich der ehemalige Geschäftsführer dann auf den allgemeinen Kündigungsschutz berufen, obwohl er zuvor zur Unternehmensleitung gehörte? Mit Urteil vom 18. Juni 2026 – 2 …weiterlesen
Übertragungsverfügung auf den Todesfall – ein unterschätztes Gestaltungsmittel der Nachlassplanung
Wer seinen Nachlass regeln möchte, denkt meist zuerst an ein Testament, einen Erbvertrag oder die lebzeitige Schenkung von Vermögenswerten. Weniger bekannt ist die sogenannte Übertragungsverfügung auf den Todesfall. Sie kann es ermöglichen, bestimmte Vermögenswerte gezielt einer Person zuzuwenden, ohne diese zum Erben einsetzen zu müssen. Insbesondere bei Bankguthaben und Wertpapierdepots kann diese Gestaltung eine interessante …weiterlesen
Stiefkind im Erbfall: Wer erbt, wer geht leer aus und welche steuerlichen Vorteile gibt es?
Patchworkfamilien gehören längst zum gesellschaftlichen Alltag. Kinder wachsen mit einem Stiefvater oder einer Stiefmutter auf, häufig über viele Jahre hinweg. Nicht selten entsteht dabei eine familiäre Bindung, die sich von der Beziehung zu den leiblichen Eltern kaum unterscheidet. Stirbt der Stiefelternteil, kann es dennoch zu einer unangenehmen Überraschung kommen: Das Stiefkind geht bei der gesetzlichen …weiterlesen
Das gute Schenken – worauf Schenker und Beschenkte achten sollten
Schenken macht Freude. Wer einem anderen Menschen etwas schenkt, möchte ihm eine Freude bereiten, ihn unterstützen oder bereits zu Lebzeiten einen Teil seines Vermögens weitergeben. Gerade innerhalb der Familie werden deshalb nicht nur Geldbeträge, sondern auch Immobilien, Wertpapiere oder Unternehmensbeteiligungen verschenkt. Doch was gut gemeint ist, muss nicht immer gut ausgehen. Was passiert beispielsweise, wenn …weiterlesen
Das richtige Testament – worauf Sie bei der Testamentserstellung unbedingt achten sollten
Ein Testament zu schreiben, ist auf den ersten Blick einfach. Ein Blatt Papier, ein Stift und die eigene Unterschrift genügen grundsätzlich, um den letzten Willen rechtswirksam festzuhalten. Doch was formal einfach erscheint, kann rechtlich weitreichende und manchmal sogar verheerende Folgen haben. Denn entscheidend ist nicht nur, dass ein Testament wirksam errichtet wird, sondern vor allem, …weiterlesen


