Wer als Arbeitgeber mit einer Entschädigungsforderung nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz konfrontiert wird und den Eindruck gewinnt, dass sich ein Bewerber überhaupt nicht ernsthaft für die ausgeschriebene Stelle interessiert hat, sondern lediglich eine diskriminierende Formulierung in der Stellenanzeige ausnutzen möchte, denkt schnell an den sogenannten „AGG-Hopper“. Tatsächlich erkennt die arbeitsgerichtliche Rechtsprechung seit Jahren an, dass Entschädigungsansprüche …weiterlesen
Streit um die Geschäftsfähigkeit – das müssen Betroffene wissen
Ob ein Mensch bei Abschluss eines Vertrags noch geschäftsfähig war, kann über erhebliche Vermögenswerte entscheiden. Besonders häufig stellt sich die Frage bei Schenkungen, Grundstücksübertragungen, Vollmachten, Darlehensverträgen oder sonstigen Rechtsgeschäften älterer oder schwer erkrankter Menschen. Nicht selten entsteht der Streit erst später: Angehörige stellen ungewöhnliche Vermögensverschiebungen fest, der Betroffene bereut eine Schenkung oder es wird behauptet, …weiterlesen
Sexuelle Belästigung auf der Betriebsfeier: Nicht jeder Übergriff rechtfertigt die fristlose Kündigung
Sexuelle Belästigungen haben am Arbeitsplatz nichts zu suchen. Das bedeutet allerdings nicht automatisch, dass jeder Verstoß die sofortige Beendigung des Arbeitsverhältnisses rechtfertigt. Auch bei einem objektiv erheblichen Fehlverhalten muss der Arbeitgeber den arbeitsrechtlichen Verhältnismäßigkeitsgrundsatz beachten und prüfen, welche Reaktion im konkreten Einzelfall erforderlich ist. Wie fein die Grenzen zwischen Abmahnung, ordentlicher Kündigung und fristloser Kündigung …weiterlesen
Asbesthaltiges Dach beim Hauskauf – Wann haftet der Verkäufer?
Asbest im Dach eines gekauften Hauses kann für Immobilienkäufer zu einem erheblichen finanziellen Problem werden. Solange asbesthaltige Dachplatten unbeschädigt bleiben, fällt die Belastung häufig zunächst nicht auf. Spätestens wenn das Dach saniert, umgebaut oder beispielsweise mit einer Photovoltaikanlage versehen werden soll, können jedoch erhebliche Zusatzkosten entstehen. Hinzu kommt, dass für Arbeiten an asbesthaltigen Materialien besondere …weiterlesen
Manipulierte Bankverbindung in der E-Mail: Muss der Käufer zweimal zahlen?
Manipulierte Bankverbindungen in E-Mails sind längst kein seltenes Phänomen mehr. Der Kaufvertrag ist geschlossen, die Rechnung liegt per E-Mail vor und der Käufer überweist den vereinbarten Kaufpreis auf die dort angegebene Bankverbindung. Erst später stellt sich heraus: Die E-Mail oder der Rechnungsanhang wurde von Betrügern manipuliert, die IBAN ausgetauscht und das Geld auf ein fremdes …weiterlesen


